The Ultimate Expirience- One Year

New Zealand

First stop - Auckland

 

25 Stunden Flug mit schreiendem Kind in der Holzklasse, Huhn oder Fisch, was gibt es beschisseneres?  Gestartet in Frankfurt, über Dubai und schließlich nach Auckland, eine der Chinamann reichsten Städte der südlichen Hemisphäre.  Angekommen und alle waren unpünktlich beim Shuttle Treffen außer die beiden Deutschen, nh Stunde warten, was ein Vergnügen.

Tag 1  Orientation Meeting & Party

 

Der erste Tag - relativ unspektakulär. Von Einweisungsmeetings bis zum Anlegen der Steuernummern, dass einzig Interessante waren die Travel Informationen (Skigebiete, Pinguine, heiße Whirpools im Strand, wunderschöne Naturparks). Am Abend ging es dann doch etwas flotter zu. Man traf sich in der neuen Gruppe (den Bekannten vom Meeting) zum Pub Crawl durch die Neuseeländische Nacht. Die Bürger waren nicht das einzige was konsumiert wurde.

 

Tag 2-5 Banken, Autokauf & Mount Eden

 

In wenigen kleinen nervigen Schritten kam es dann dazu, dass ein Bankkonto erstellt wurde, um die Einkäufe zu finanzieren. Wesentlich spektakulärer wurde es dann beim Autokauf. Wir besichtigten die Car Fair Messe Aucklands - wo man findet man alles, was 200.000 aufwärts gelaufen hat und ordentliche Bumsstellen besitzt. Dürfen wir vorstellen, unser neues Traumauto, Hubert.

Auckland und seine Busverbindungen, wenn der Bus denn überhaupt mal kommt, dann ist es meist der Falsche und der Fahrer hat selber keine Ahnung, was es sonst noch so für Netze und Anbindungen gibt. So kann es des Öfteren dazu kommen, dass ein anderes Verkehrsmittel namens Hubertus aka. Uber genutzt wird. Dies ist manchmal eine recht erschwingliche Maßnahme, was dem, Taxi sehr ähnelt und leider schnell zu Gewohnheit werden kann - es ist einfach zu simpel, zuverlässig. Nachdem wir mit unserer Uber Odyssee schlussendlich am Mount Eden ankamen, dem höchsten Berg Aucklands und ganz nebenbei einer der 50 Vulkane in AUK. mussten wir diesen erst einmal besteigen. Oben angekommen hatten wir einen mehr oder weniger atemberaubenden Blick über die nächtliche Skyline Aucklands. Dort warteten wir auf den angeblich schönen Sonnenuntergang, welcher uns aufgrund schlechten Wetters leider verwehrt blieb. Im dunklen machten wir uns dann wieder auf den Weg zum Hostel.

Tag 6-10 Der erste Roadtrip, Bay of Islands

 

Die erste Fahrt mit Hubert - Ein Jobangebot hatte uns nach Bay of Islands verschlagen, dieses stellte sich im Nachhinein leider als falsch raus, anstelle von Arbeit erwartete uns ein Working Hostel, welches uns hoffentlich Arbeit vermitteln wird. Hubert hatte auch seine Höhen und Tiefen, denn mit Bergen hat der Gute leider etwas zu kämpfen, mit knapp 300.000 darf man das aber auch. Auf dem Weg zu unserem neuen Hostel hatten wir uns spontan dazu entschieden eine Runde 9-Loch Golf zu spielen. Da wir allerdings nicht so viel Zeit hatten, mussten wir die Runde nach dem fünften Loch abbrechen, eingecremt hatten wir uns natürlich auch nicht, war also nicht so schlecht, dass wir nicht weiter in der Sonne waren.

Da Hubert leider etwas Sonnenbrand hat, haben wir uns aus Langeweile dazu entschieden, ihm einen neuen Tan zu verleihen. Um dieses durchzuführen kauften wir Sprühfolie - Sprühfolie ist scheiße. Huberts Schürze sieht jetzt leider etwas unprofessionell aus, was wir in den nächsten Tagen aber noch beheben werden. Ebenso hat er neues Öl, eine Reinigung der Motorteile bekommen sowie einen Dufterfrischer bekommen. Sitzbezüge folgen

Aktuell habe wir noch keine Arbeit, aber es gibt Hoffnung, Bewerbungen beim Supermarkt sind abgegeben und verschiedene Industrie Firmen haben unsere Telefonnummer, falls es wieder Arbeit geben sollte. Das Problem - Die Kiwi Saison ist vorbei und die Avocados sind noch nicht reif zum Ernten. Im Hostel selber gibt es zu viele hungrige Mäuler die gestopft werden müssen, sodass man auch um Jobs losen muss. Wir hatten natürlich kein Glück, aber vielleicht demnächst.

Da befinden wir uns momentan

Tag 10-20 Rainbowfalls und der erste Job

 

Die Sache mit den Rainbowwaterfalls in Kerikeri, normalerweise benötigt man für den gemütlichen Spaziergang um die 30 Minuten, nicht jedoch, sofern man die falsche Route nimmt. Um 4 gestartet und um 9 in der Dunkelheit wieder zu Hause angekommen. Einmal falsch abgebogen und der komplette Weg entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer, durch den Busch Neuseelands. All jenes endete damit, dass einer der beiden Idioten in den Fluss gerutscht ist und der vermeintlich versprochene Regenbogen, in der Nacht nicht mehr vorhanden war.

 

Der Rasenmäher ruft. Die erste Arbeit auf einer 430 ha großen Farm entpuppte sich als eine Spaßige Alternative zu unserem zweit Job bei New World. Diese beiden wurden uns durch unser Working Hostel vermittelt. Auf der Farm angekommen wurde uns sofort die ehrenhafte Aufgabe des Rasenmähens zugetragen. Was uns beiden sehr zugesagt hat, da man mit einem Aufsitzer rumfahen konnte um den Müll

wegzubringen. Nach drei Stunden war der Durst nach Rasenmähen jedoch gestillt. Nach getaner Arbeit, durften wir nicht nur den Diesel Truck, einen Handschalter nach langer Zeit, sondern auf die Dirt Bikes des Farm-besitzers fahren.

New World der Sklaventreiber hat wieder angeheuert und mit dabei das Gelumpe. Als Packer angefangen, von unfreundlichen Supervisorn zurechtgewiesen und zu allem Überfluss auch von der Möchtegern Managerin zur Schnecke gemacht worden. Ein normaler Alltag bei der Supermarktkette New World. Schlechte Uniformen und ständige Kälte stehen auf dem Programm. nach zwei Wochen harter Arbeit, wurde man dann auch mal an die Kasse gelassen. von dort an, begann ein ständiger Kampf um Kasse 9, die einzige, die nie geschlossen wird. Denn wessen Kasse geschlossen wird, da nicht genügend Kunden da sind, der muss wieder packen. Ein Job mit so vielen Regeln, die sich keiner Vorstellen kann.

"You always have to remember, chicken always goes alone, colds with colds, bread never goes with cans."

 

- Carola Mathews

Tag 21-40 Arbeit und Fishen

 

Die Tage der Arbeit fliegen so dahin, an jenen freien Tagen, abseits von der Hölle bei New World wird auf der Farm geschufftet. Ein freier Tag auf 4 Wochen, so sieht der Rhythmus aus. An diesen freien Tagen geht man entweder an den Strand, um den Tain aufzufrischen oder gar fischen, um sich sein Abendbrot zu beschaffen. Der einzige Luxus, welchen man sich unter der Woche noch gönnt, ist ein Bad in heißen Thermalquellen. Um diese zu erreichen, ist eine halbe Stunde fahrt und 4 Liter Sprit von Nöten, welche nicht immer da sind. So kam es dazu, dass Hubert auf dem Weg zu den Quelle mitten im Nirgendwo zum stehen kam. 20 Minuten ist man im dunklen von Gruselaus zu Gruselhaus gelaufen, bis endlich jemand vorbeikam, der uns Sprit geben konnte, abschleppen geht nicht - Hubert ist nicht versichert.

Tag 41-60 Surfing-Trip und Cape Reinga

 

Es sind zwei neue Heuler angereist. Fabio, Jakob. Recht schnell haben wir bemerkt, dass die vier von uns eine ziemlich gute Gruppe abgeben und die Interessen doch relativ ähnlich sind. Wir beschlossen kurzerhand auf einen gemeinsamen Surfing Trip zu gehen, welcher sich doch anders entwickelt als geplant. Nach einer Stunde Autofahrt standen noch 2 Stunden Fußmarsch an, dass ganze mit einer maximal schweren Kühlbox und lauter ACDC Musik. Angekommen merken wir, Surfen, das wird nichts! Zu viele Steine, zu starke Wellen, egal, es wird ein Camp aufgerichtet und ein geiler Tag verbracht. Doch auch das war stark auf der Kippe, da Pit die Kühlbox samt Inhalt fast im Meer verloren hatte.

Nicht viel später, haben wir uns dann entschlossen, nachdem man sich weiter angefreundet hatte, an das Cape of Reinga zu fahren. Es gab nur ein Problem, dass Auto der Jungs ist kurz zu vor kaputt gegangen. Es wurde nicht lange gefackelt und schwups lagen die beiden hinten illegal in unserem Auto. Die 4 Stunden Autofahrt bei Nacht waren geprägt von Angst, guter Laune und Jakobs Geschnarche. Essenstechnisch waren wir ebenfalls gut aufgestgellt: 1kg Peanut Butter und Jelly. 2 Packungen Toast, 4 Packungen Vollkornnudel, 2 Tomatensoße sowie 2 Dosenbohnen. Das ganze musste für 2 Tage reichen. Nachdem wir mitten in der Nacht ankamen wurde ersteinmal das Lager auhfgestellt. Wir schliefen im Auto mit 20 Mücke, die Jungs im Zelt. Am nächsten morgen ging es zum 90 mile Beach und am Abend zum Cape. Dort kletterten wir alle auf den berüchtigten Leuchtturm, auf welchen man ohne Reuberleiter aus 3 Personen und viel Sprungkraft nicht hinauf kommt. Am letzten Tag ging es zurück. Erkenntnis des Trips: Meerwasser ist scheiße zum Nudeln kochen.v

Tag 61-90 Arbeiten und Day Jobs

 

Die Zeit rennt. Hauptsächlich steht arbeiten auf dem Programm und Abends mit den Jungs sind wir noch für eine Runde Pool zu haben. Nebenbei hat man sich so sehr angefreundet, dass wir eine gemeinsame Asien sowie Südinsel Reise geplant haben. Auf dem Programm steht: Bangkok, Singapore, Lombok. Vietnam, Tran-Sibirische Eisenbahn, Beijin, Hong Kong, Dubai. Neben der gewöhnlichen New World Arbeit versuchen wir noch den Einen oder Anderen Day Job zu machen, sodass wir als Truck-Fahrer enden.

Über die Zeit ist es Weihnachten geworden, dass heißt Bescherung im Sommer bei 30 Grad und ein neues Surfboard für Pit. Statusupdate Weihnachten 2018, es war scheiße! Den ganzen Tag Regen, zum Surfen gefahren, was man letztendlich dann doch nicht machen konnte und zu allem Übel auch noch Fabio und Jakob vorerst verabschieden.

Tag 91-100 Silvester

 

Halbzeit, Pause. Es wird entspannt bei New World wieder gearbeitet und in der Mittagspause beschrochen, was man denn an Silvester anstellen wird. Nach einem hektisch aggressiven Telefonat mit den Jungs wurde kurzer beschlossen, sich alle wieder in Chinatown/Auckland zu treffen. Der Plan steht, Pit hatte Getränke und Kühlbox vorbereitet und eine halbe Srunde später auch Lucas von der Arbeit abgeholt, aggressiv wurde nach Auckland geschallert, mit dem Plan, dass Pit zurückfährt. Das resultierte darin, dass der besagte auf der hinfahrt bereits gut einen sitzen hatte. Alle in Auckland angekommen, holten die anderen 3 gut auf, sodass alle um 12 ordentlich besoffen waren. Mit dem Rucksack voller Alkohol ging es auf den Berg Mt. Eden, die wohl bekanteste Aussichtsplattform Aucklands. Dabei war mächtig viel Bier, ne Flasche Champagner und Lucas gute Perrier Juet. Die Nacht wurde mit viel Spaß bis 5 Uhr durchgefeiert. Der einzige Haken an der Geschichte war jedoch, am nächsten Tag mussten wir um 7 wieder aufstehen um nach Hause zu fahren. Der prädestinierte Fahrer war absolut nicht in der Lage, das Lenkrad auch nur anzuschauen. Lucas fuhr die Strecke mit ordentlich Restalkohol wieder nach Hause mit, Schichtbeginn 11 Uhr, wir trafen um 10 vor 11 wieder ein. Im Suff wurde evtl noch ein Schild ausgeborgt.

Tag 101-120 Fallschirmspringen, Rochen und letzter Arbeitstag

 

3. Januar , 10 Uhr. Das Flugzeug stand bereit, endlich ging es zum Fallschirmspringen, die Eier schaukelten die Rolle. Nach 10 Minuten Flug und 4 Minuten Sauerstoff ging es auch schon los. Ohne Vorwarnung schuppste man uns aus dem Flatterman. Das Adrenalin kochte nur so über und einen fantastischen Blick über die Bay of Islands hatte man auch. Unten wieder angekommen brauchte es erst einmal 2-3 Minuten, bis die Beine aufhörten zu zittern. Über die letzten Tage an der Lodge hatte sich eine neue Fischergruppe angesammelt. So kam es dazu, dass wir den einen Tag alle zusammen fischen gefahren sind. Freudiges Ergebnis, es wurden nicht nur 19 Hurensohnfische, sondern auch einen gewaltigen Rochen gefangen. Dieser wurde zu dritt rein gezerrt und brutalst erstochen. Am nächsten Tag zubereitet kann man von einem Geschmackserlebnis zwischen Fisch und Lobster sprechen, mit sehr weicher Textur.

Zuletzt ging nun auch die Zeit bei New World zu Ende. Am letzten durften wir somit noch einmal alles machen, was wir wollten und haben gegen Abend noch ordentlich einen mit unserer Duty Mangerin gehoben. Ab nun beginnt das Reisen!

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